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Wir betreiben Tierschutz aus ethischen Gründen. |
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Die ersten Monate des Jahres |
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Im Januar und Februar herrschte im Tierheim auch wieder Hochbetrieb. Es besuchten uns viele Interessenten für Hunde und Katzen und es ergaben sich daraus auch mehrere sehr gute Vermittlungen. So fanden die Hunde Lucy und Benji
ein wunderbares neues Zuhause, aber auch mehrere Katzen wechselten zu ihren neuen Familien. Die Anzahl der Zugänge hingegen war etwas geringer, so dass sich unser Bestand an Tieren leicht reduzierte. |
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Gesellschaft und Haustiere |
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Große Teile der Gesellschaft gehen mit dem Thema Haustiere viel zu leichtfertig, zu oberflächlich und extrem verantwortungslos um.
Finden solche Menschen in so einer Situation den Weg zu uns, versuchen wir natürlich sie seriös zu beraten. Manchmal fällt unser Rat auf fruchtbaren Boden, in den meisten Fällen ist man jedoch taub für unsere Ratschläge und tut das, was man ohnehin tun wollte. |
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Ändert sich später die Ausgangssituation und / oder treten im täglichen Leben mit dem Haustier Schwierigkeiten auf, so löst man dieses neue Problem mit der gleichen Leichtfertigkeit, Oberflächlichkeit und Verantwortungslosigkeit. Einige Beispiele:
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So landen dann die zu entsorgenden Tiere bei uns, in einem alten, gut verschnürten Futtermittelsack. Das rechte Foto zeigt einen Blick in den Sack. |
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Ärgerlich ist die Geisteshaltung, die hinter so einem Verhalten steht. |
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An den Mitmenschen, der solcherlei Ansprüche an den Tierschutz hat, seien doch Aussagen und Fragen gestattet.
Es kommt im Tierheim keine Freude auf, wenn so denkende und handelnde Zeitgenossen vor der Tür stehen. |
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Die Tierrechtsbewegung wird ebenso wenig siegen, wie die Menschenrechtsbewegung je
siegen kann und wird – weil Dummheit und Schlechtigkeit der Menschen nie enden werden. Jeder der für das Gute kämpft, kämpft letztlich einen aussichtslosen Kampf. |
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Kirchentag Mensch und Tier |
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Wir finden es nicht richtig, wie die Gesellschaft mit dem Mitgeschöpf Tier umgeht. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt dabei, dass in unseren Kirchen das Thema Tiere eine untergeordnete Rolle spielt und nur von einigen
wenigen Repräsentanten der Kirchen hin und wieder aufgegriffen wird. Daher begrüssen wir die Initiative
der Aktion Kirche und Tiere (AKUT) anlässlich eines Kirchentags diese Thematik ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit zu rücken. |
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Vom 27. – 29. August 2010 findet der erste ökumenische Kirchentag „Mensch und Tier“ in Deutschland statt. Der Veranstalter, „Aktion Kirche und Tiere“ (AKUT) e.V. bittet Kirchengemeinden und Einzelpersonen um Kollekten und Spenden, um diese bundesweit bisher einmalige Initiative zu unterstützen. Dieser Kirchentag erhält keinerlei kirchliche oder staatliche Zuschüsse. Der Kirchentag „Mensch und Tier wird am letzten August- Wochenende in Dortmund stattfinden und mehr als 40 Einzelveranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte umfassen. Prominente Redner wie Eugen Drewermann, Barbara Rütting, Klaus-Peter Jörns, Franz Alt,Helmut Kaplan, Michael Aufhauser und andere haben bereits zugesagt. Zentrales Thema wird die Massentierhaltung sein. Tierschutz geht alle an. Er ist kein Luxus in guten Zeiten. Die Abschaffung der Massentierhaltung beispielsweise würde effektiv den Hunger in der Welt bekämpfen und wesentlich zum Schutz des Klimas beitragen. Deshalb will der Kirchentag Kirchenleute, Politiker und Verbraucher zu einem Umdenken aufrufen. Umfassende Massnahmen zum Schutz der Tiere tragen zur Rettung des Lebens aller Bewohner der Erde bei. Spenden werden erbeten auf das Konto des Veranstalters. Informationen dazu über die Geschäftsstelle, Tel. 040-6426361 oder Internet: www.kirchentagmenschundtier.de |
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Das Zentrum unserer Arbeit ist unser Tierheim |
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