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Unser Tierheim ist wegen Renovierungsarbeiten und wegen des Urlaubes vieler Besuche nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung. |
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Wir betreiben Tierschutz aus ethischen Gründen. |
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Sommer in unserem Tierheim |
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Im Sommer verlagert sich das Leben ins Freie. Unsere Aussengehege und die Freiläufe sind stark frequentiert. Die langen Sonnentage verführen unsere Helferinnen, ausgedehnte Spaziergänge mit unseren Hunden zu unternehmen. Die Kaffeepausen werden unter einem Schatten spendenden Pavillon verbracht. Der Sommer ist eine gute Gelegenheit für Mensch und Tier, einen wesentlichen Lebenssinn zu verwirklichen, nämlich das Leben zu genießen. |
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Hundespaziergang unserer Jugendgruppe |
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Leiden lindern und Glück fördern sind Werte an sich. Letztlich vielleicht die einzigen Werte überhaupt. |
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Wenngleich im Sommer die positiven Ereignisse naturgemäss im Vordergrund stehen, so hat der Sommer natürlich auch seine Schattenseiten. Typisch für diese Zeit sind die Mähwerkunfälle. Eine Unzahl von Tieren hält sich auf Wiesen und Feldern auf. Neben Rehkitzen, Hasen und sonstigen Wildtieren, legen sich auch mal Katzen und Hunde gerne ins hohe Gras. Im Zuge des Gewinnstrebens aller in der Landwirtschaft Tätigen wird nicht mehr mit kleinen einfachen Geräten gearbeitet, es kommen vielmehr riesige landwirtschaftliche Erntemaschinen zum Einsatz. Schnittbreiten von ungefähr 10 Metern sind keine Seltenheit. Rast nun so eine Maschine auf ein in der Wiese ruhendes Tier zu, so hat es kaum Chancen zu entkommen. |
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Mähwerkkatze |
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Leider gibt es noch weitere schlimme Beispiele von in Not geratenen Tieren, mit denen wir in diesem Sommer konfrontiert wurden. Ein Hund aus schlechter Haltung, abgemagert und Ekzeme am ganzen Körper, ein von Strassenbauarbeitern in einem Feld gefundener, total ausgetrockneter und apathischer alter Hund, eine Vielzahl von schlecht gehaltenen Kaninchen, schwer kranke Katzen ohne Ende, 4 gerade geborene, im Wald entsorgte Katzenbabies, wovon nur noch eines lebte. |
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Einige Beispiele in Not geratener Tiere, die kürzlich zu uns kamen. |
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All dieses Tierleid wird vom Menschen verursacht. Aus eigenem Antrieb wird er sein Verhalten nicht ändern. Ein Heimtiergesetz könnte vielleicht helfen. Im nachfolgenden Beitrag wollen wir dies näher erläutern. |
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Warum brauchen wir ein Heimtiergesetz? |
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Als Betreiber eines Tierheimes werden wir tagtäglich mit
Vorfällen konfrontiert, bei welchen wir das auslöffeln müssen, was uns andere einerseits durch Leichtfertigkeit, Unbedarftheit und Dummheit und andererseits durch Gewinnsucht, Betrug und Verantwortungslosigkeit einbrocken.
Darüber hinaus müssen wir dabei immer wieder erleben, dass die Gesellschaft die Tiere zum Sündenbock für all das macht, was die Menschen im Umgang mit den Tieren falsch machen. |
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Womit wir in unserer Tierheimpraxis konfrontiert werden, haben wir zuvor schon angedeutet. Ergänzend seien weitere Beispiele genannt.
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Johanna und Sissi |
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Eine generelle Kennzeichnungs – und Registrierungspflicht für alle Haustiere (Chippen), um gegebenenfalls sofort den Halter ermitteln zu können.
Nachweis der Sachkunde und der persönlichen Eignung zur Haltung eines Haustieres.
Zucht, Import und Handel mit Tieren sind besser zu reglementieren
Grundsätzliche Klarstellungen
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Würden die genannten Themen gesetzlich geregelt und die Einhaltung dieser Gesetze auch wirklich sichergestellt sein, würden viele Probleme, die die Gesellschaft und die die Tierheime haben, deutlich geringer sein. Und es gäbe weniger Leid unter den Heimtieren. |
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Achtung!!! Der Termin rückt immer näher! Achtung !!! |
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Kirchentag Mensch und Tier |
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Wir finden es nicht richtig, wie die Gesellschaft mit dem Mitgeschöpf Tier umgeht. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt dabei, dass in unseren Kirchen das Thema Tiere eine untergeordnete Rolle spielt und nur von einigen
wenigen Repräsentanten der Kirchen hin und wieder aufgegriffen wird. Daher begrüssen wir die Initiative
der Aktion Kirche und Tiere (AKUT) anlässlich eines Kirchentags diese Thematik ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit zu rücken. |
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Vom 27. – 29. August 2010 findet der erste ökumenische Kirchentag „Mensch und Tier“ in Deutschland statt. Der Veranstalter,
„Aktion Kirche und Tiere“ (AKUT) e.V. bittet Kirchengemeinden und Einzelpersonen um Kollekten und Spenden, um diese bundesweit bisher einmalige Initiative zu unterstützen. Dieser Kirchentag erhält keinerlei kirchliche oder
staatliche Zuschüsse. Spenden werden erbeten auf das Konto des Veranstalters. Informationen dazu über die Geschäftsstelle, Tel. 040-6426361 oder Internet: www.kirchentagmenschundtier.de |
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Das Zentrum unserer Arbeit ist unser Tierheim |
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