Tierheim vom 01.08. bis 16.09.2017 geschlossen!

Unser Tierheim ist wegen Urlaubs unserer Mitarbeiter und wegen Renovierungsarbeiten in der Zeit vom 01.08. bis 16.09.2017 geschlossen. Letzter Besuchstag: Samstag 29.07.2017, erster Besuchstag danach: Dienstag 19.09.2017!  Wir bitten um Verständnis.

Für Notfälle sind wir erreichbar. Bei ernsthaftem Interesse an einem zu vermittelnden Tier bitten wir um Anruf.

Wir wünschen allen Freunden unseres Tierheims eine schöne Ferien- und Urlaubszeit!

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Video: David Precht prophezeit ein Ende der Massentierhaltung

Im Rahmen einer groß angelegten Veranstaltung über Agrar- und Ernährungsfragen der Zukunft hielt Richard David Precht Ende Mai 2017 in Berlin einen bemerkenswerten Vortrag, in welchem er einerseits darlegt, warum alle bisherigen überwiegend ethisch geprägten Versuche, gegen die Massentierhaltung anzugehen, an der sogenannten wirtschaftlichen Vernunft scheiterten und in dem er andererseits voraussagt, dass, allerdings aus der wirtschftlichen Vernunft kommend, die Jahre der Massentierhaltung gezählt sind.

Quelle: YouTube, Richard David Precht (* 8. Dezember 1964 in Solingen) ist ein deutscher Philosoph und Publizist.

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Unsere Jüngsten Helfer

Unsere Jüngsten heißen Leni,  Julius und Gregor.

In unserem Tierheim haben wir zwei vorbildliche Familien, die engagiert und beständig mitarbeiten. Besonders hervorzuheben ist, dass sie ihre Kinder seit frühester Jugend mit ins Tierheim bringen und sie einerseits mit unseren Tieren in Kontakt bringen, andererseits aber auch sinnvoll und ihrem Alter entsprechend in die Tierheimarbeit einbinden. Als Beispiele seien genannt das Anrühren von Katzenfutter, das Tragen der Futternäpfe zu den jeweiligen Futterstellen, das Abtrocknen gespülter Futternäpfe, das Streicheln von Tieren, das Gassi-Gehen gemeinsam mit den Eltern etc.

Wir halten beides, den Kontakt mit Tieren und die sinnvolle Mitarbeit im Tierheim für besonders wichtig.

Es ist bekannt, dass der überwiegende Teil des Wesens eines Menschen durch die genetischen Vorgaben seines Erbguts bereits definiert ist.

Überlappend dazu beginnt die Prägung im Sinne der ersten elementaren Lernerfahrungen während der Kindheit und der frühen Jugend. Diese ersten Lernerfahrungen sind ebenfalls extrem wichtig, da hier das Grundmuster des emotionalen, auf Erfahrung aufbauenden Verhaltens entsteht.

Wenn also Kinder in dieser Phase ihres Lebens Tiere kennen lernen, sich mit ihnen befassen und mit ihnen gewissermaßen zusammenleben, so wird sich eine Grundeinstellung gegenüber Tieren entwickeln, die gekennzeichnet ist durch Verständnis, Achtung und Respekt. Und das sind die charakterlichen Merkmale an Menschen, die wir brauchen, um dem Missbrauch und der Ausbeutung von Tieren und Umwelt entgegen treten zu können.

Zusätzlich zu diesem Aspekt haben die Kinder auch Freude und Spaß bei ihren Besuchen im Tierheim.

Wir danken den Eltern für ihr diesbezügliches Engagement und auch den Kindern, dass sie so aufgeschlossen und unvoreingenommen mitmachen.

Leni mitb Gorbi

Gregor, Julius und Leni füttern Franzl

Gregor und Julius mit Charly

 

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Neues Vereinsheft ANIMAIL 2016 / 2017 erscheint demnächst

Unser neues Vereinsheft ist fertiggestellt. Darin informieren wir in kurzer Form im ersten Abschnitt über unsere Tierschutzarbeit im vergangenen Jahr. Im zweiten Abschnitt des Heftes haben wir auch wieder einige Hintergrundthemen aufbereitet. Wir berichten unter anderem über Fische aus Sicht des Tierschutzes und regen  in unserem Artikel „wen streicheln, wen essen“  , zum Nachdenken an. Wir meinen, dass die Lektüre lohnenswert ist.

Wer hat Interesse? Anruf oder E-Mail genügt, wir schicken Ihnen das Heft zu.

 

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Bitte helfen Sie mit, unsere Zukunft zu sichern

 

Die unseres Erachtens sehr gute Tierschutzarbeit unseres Vereins und des Tierheims verdanken wir letztlich der Gesamtheit der an dieser Aufgabe mitwirkenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihrer Einstellung und ihrer Kompetenz.

Dabei ist es ein glücklicher Umstand, dass einige der wichtigen Mitarbeiter Rentner sind, die sich voll und ganz einbringen können, ohne noch für ihren Lebensunterhalt sorgen zu müssen. Es liegt in der Natur der Sache, dass unsere Rentner und Rentnerinnen irgendwann einmal ihre Leistung nicht mehr bringen können. Jüngere müssen ihre Nachfolge antreten.

In unserem Verein gibt es diese Jüngeren, die sowohl die Kompetenz als auch das Engagement mitbringen, das Tierheim in der heute gegebenen Art zuverlässig weiterzuführen. Nur, diese Jüngeren müssen nebenher noch für ihren Lebens­unterhalt sorgen. D.h. sie könnten diese Vollzeit­aufgabe für den Tierschutz nur dann übernehmen, wenn der Verein sie einstellen könnte, was zur Zeit finanziell nicht machbar ist.

Eine langfristige Weiterführung des Tierheims Oberndorf ist also nur möglich, wenn so viel mehr Geld in die Kassen des Vereins fließt, dass wir drei bis vier Mitarbeiter fest einstellen können.

Was könnte helfen?

Daher bitten wir alle, denen Tiere etwas bedeuten, die uns kennen und möglicherweise unsere Arbeit schätzen und die dazu auch die Möglichkeit haben, uns über den bisherigen Umfang hinausgehend zu unterstützen.

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Tierethik in den Kirchen

Ethik ist die Lehre vom richtigen Handeln. Sowohl seitens der Geisteswissenschaften, neuerdings auch seitens der Naturwissenschaften, als auch durch Religionen gab und gibt es immer wieder Anstöße für ethisch richtiges Verhalten. Gerade Religionen haben in ihren Inhalten einen nicht unerheblichen Ethik-Anteil, der der Gesellschaft allerdings nur in geringem Ausmaß bewusst ist. Dies gilt in einem sehr großen Ausmaß für die Tierethik. Hier regen sich aber in unserer Zeit Keime einer Veränderung. Immer mehr Stimmen werden laut, die auf den bisherigen falschen Umgang mit der Natur und damit auch mit der Tierwelt hinweisen und die eine Umkehr unseres Denkens und Handelns verlangen. Auch in den Kirchen.  Ein Minibeispiel dafür ist ein Pfarrbrief einer katholischen Kirchengemeinde hier in Oberfranken, der sich zu einem großen Teil dem Thema Tierschutz widmet. Das einleitende Grußwort, verfasst von Sigrid Hader-Popp, sei hier wiedergegeben:

 

Liebe Leserinnen und Leser des Ebrachgrundblicks,

„Gelobt seist du, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen…“ so beginnt der „Sonnengesang“ des Hl. Franziskus von Assisi. Für ihn steht der Mensch nicht herrschend über allen Tieren, sondern er sieht sie als „gleich gestellte Werke des allmächtigen Gottes – unsere Brüder“, mit denen wir vor Gott in einer Gemeinschaft leben.

Dass Tiere uns nahe stehen, Gefühle haben und zeigen, leiden und sich freuen können, klug sind und mit uns auf ihre Art kommunizieren, wissen alle, die mit Heimtieren in guter Hausgemeinschaft leben. Besonders kleine Kinder spüren die Seelenverwandtschaft mit Tieren und fühlen sich zu ihnen meist spontan hingezogen.

Präzise und sachlich nähern sich die Neurowissenschaften und die Biologie den Tieren an. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht die Zeitungen über neue Erkenntnisse der Forscher über die kognitiven und emotionalen Fähigkeiten von Tieren berichten: Hunde zeigen Ansätze schlussfolgernden Denkens, Rabenvögel stellen sich Werkzeuge her und erkennen Gesichter von Menschen wieder, Delfine bilden komplexe Gruppen, die zusammenarbeiten, Schimpansen erkennen sich selbst im Spiegel, haben also ein Ich-Bewusstsein und so weiter.

Staunen und Ehrfurcht stellen sich ein, wenn man darüber nachdenkt, und tiefe Freude über die Wunder der Schöpfung.

Dass wir diese Ehrfurcht nicht in unser Alltagsleben übertragen, spüren wir. Wir verhalten uns oft, als wüssten wir nicht, dass z.B. die Schweine in den Mastanlagen auf demselben Entwicklungsstand stehen wie unser geliebter Haushund neben uns, dass Enten, Gänse, Hühner in den oft engen Ställen genauso wunderbare Wesen sind wie die Störche, deren majestätischen Flug über unsere Dächern wir so erfreut beobachten. Uns wird mulmig, wenn wir daran denken, wie die – von uns – so genannten „Nutztiere“ meist behandelt werden. Wir wissen schon, warum auf unseren Erntedankfest-Altären nur Früchte und Gemüse liegen und nicht ein toter Hase oder ein Huhn mit abgehacktem Kopf.

Irgendwie stimmt etwas nicht mit unserem Verhalten. Papst Franziskus spricht dies in seiner Enzyklika „Laudato si!“ deutlich an, ja er fordert alle Christen ganz direkt zu einer Umkehr auf, was unsere Beziehung zu den anderen Geschöpfen und zur Welt betrifft. Er schreibt: „Ich lade alle Christen ein, diese Dimension ihrer Umkehr zu verdeutlichen, indem sie zulassen, dass die Kraft und das Licht der empfangenen Gnade sich auch auf ihre Beziehung zu den anderen Geschöpfen der Welt, die sie umgibt, erstrecken in jener Geschwisterlichkeit mit der gesamten Schöpfung, die der heilige Franziskus in so leuchtender Weise lebte.“ (Abschnitt 221)

Lassen Sie uns doch dieser Einladung folgen!

Sherina zu Besuch in Oberndorf

Der schlimmste Fall von Tiermisshandlung, mit dem wir jemals konfrontiert wurden, war die kleine Sherina. Sie wurde im Alter von 7 Wochen mit Batteriesäure übergossen und danach in einem Wald ausgesetzt. Unsere Tierärzte und wir kämpften monatelang um ihr Leben, letztlich mit Erfolg.

Dieser Tage ist der zehnte Jahrestag ihrer Vermittlung in ein neues Zuhause. Dies nahmen ihre neuen Besitzer zum Anlass, uns in Oberndorf zu besuchen.

Herrchen und Frauchen waren und sind begeistert von ihr. Sherina ist eine supertolle Hündin mit einem völlig ausgeglichenen Wesen! Nichts an ihrem Verhalten lässt auf die schlimmen Erlebnisse in ihrer Kindheit schließen. Lediglich an den Stellen, an denen sie mit der Batteriesäure übergossen wurde, wächst leider kein Fell. Ihrer Lebensfreude tut dies keinen Abbruch.

Ihre Besitzer unternehmen viel mit ihr. Immer und überall ist Sherina dabei. Sie ist ein geliebtes Familienmitglied. Einige Bilder mögen diese Aussage untermauern.

Wir freuen uns, damals so sehr um ihr Leben gekämpft zu haben, wir freuen uns, dass sie ein so gutes neues Zuhause gefunden hat und dass sie nun den Himmel auf Erden hat.

Vielen Dank an die Besitzer und herzlichen Dank für den Besuch.

Sherina 2006

Sherina noch in Oberndorf

Scherina Meer

Sherina an der Ostsee

Sherina schwimmt

Sherina schwimmt

Sherina Schnee

Sherina im Schnee

 

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Großartige Spende für unser Tierheim

Kürzlich überbrachten uns Frau Sabine Karl-Kraus und Frau Claudia Kleinert vom Hundezentrum Karl-Kraus in Adelsdorf eine großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro. Die Spende ist ein spürbarer Beitrag dafür, dass wir unsere Tierschutzarbeit im notwendigen Umfang und in der erforderlichen Qualität weiter leisten können. Wir bedanken uns an dieser Stelle, insbesondere im Namen unserer Schützlinge, nochmals ganz besonders herzlich dafür.

Das Hundezentrum veranstaltet Seminare, betreibt eine Hundeschule und eine Tagesstätte für Hunde. Interessenten, die mehr darüber wissen wollen, empfehlen wir einen Besuch auf der Homepage des Hundezentrums. Der Besuch lohnt sich.

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Fellnasentag im Hundezentrum Sabine Karl-Kraus

Wichtiger Termin: Sonntag, 22. Mai 2016, von 14 bis 18 Uhr

Das Hundezentrum Karl Kraus in Adelsdorf veranstaltet zu diesem Termin seinen Fellnasen Tag mit Tierschutz Benefiz Flohmarkt.

Wer mit seinem 4beiner kommt, kann verschiedene Hundesportarten kennenlernen und ausprobieren. Aber auch für interessierte Nichthundebesitzer lohnt sich der Besuch.

Das Schöne an der ganzen Sache und darüber freuen wir uns sehr: alle Einnahmen gehen an unser Tierheim Oberndorf. Das ist echt spitze!!! Also tragt Euch den Termin schon mal in Euren Terminplaner ein!

Plakat Hundezentrum Karl Kraus

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Wir bitten um Hilfe

Wie jede gemeinnützige Organisation sind auch wir auf Hilfe und Unterstützung angewiesen, um unsere Aufgaben erfüllen zu können. Bitte helfen Sie uns durch Spenden. Wir danken dafür sehr  herzlich.

Nanouk – Glück im Unglück

Verkehrsunfall – komplizierter Oberschenkelbruch – Amputation oder eine aufwendige Osteosynthese – Operation waren die Alternativen. Wir entschieden uns für die letztere.  Nanouk ist wieder gesund.

Tamino, vom Findelkind zum Rettungshund

29.10.2015   Unser ehemaliger Schützling Tamino bestand erfolgreich die Rettungshundeprüfung.

k-IMG-20140712-WA0015Tamino, ein knapp sechs Wochen alter Hütehundwelpe kam aus einer Hinterhofzucht zu uns, wo ihm ein ungewisses Schicksal drohte. Eine engagierte Tierschützerin befreite ihn aus dieser gefährlichen Lage und brachte ihn zu uns nach Oberndorf. So kam er zwar viel zu früh von seiner Mutter weg, dafür war er in Sicherheit. Wir taten alles, um ihm dennoch eine hundegerechte Entwicklung zu ermöglichen.

Tamino entwickelte sich in unserer großen Menschen- und Hundefamilie prächtig.
Da diese Hunderasse sehr anspruchsvoll ist, galt es, ein neues Zuhause zu suchen, in dem er wirklich seinen Fähigkeiten entsprechend gehalten und beschäftigt werden würde.
Durch glückliche Umstände kamen wir in Kontakt mit Jutta, einer Hundeführerin einer Rettungshundestaffel. Sie begann ihn auszubilden und war von seinem Lerneifer begeistert. Seit wenigen Tagen ist er geprüfter Rettungshund.
Hier der Bericht von Jutta:

Wenn ich das schreibe, gehen mir sehr viele Gedanken durch den Kopf und ich muss zugeben, dass die Äuglein etwas feucht werden. Ich kann mich noch genau an unsere erste Zusammenkunft an einem verregneten, kalten und unfreundlichen Tag im Februar 2013 erinnern. Ich wollte „nur mal so vorbeischau´n“, da ich einer damaligen Staffelkollegin zugesagt hatte, mir den Hütehund-Welpen halt mal anzuschaun. Mit dabei waren meine anderen beiden Hunde, der Timmy und der Purzel. Und eigentlich wollte ich auch gleich wieder gehen, hätten sie mir nicht den kleinen Tamino in die Arme gedrückt und gemeint: „Nun gehen sie doch mal mit allen runter auf die Wiese und dann sehen wir weiter“. Die Wiese war stellenweise mit Hochwasser überflutet und ich hatte wahrlich Angst, dass der kleine Kerl ersaufen würde, da er unermüdlich hinter den beiden langbeinigen Großen herrannte – er wollte einfach nicht einsehen, dass sie schneller waren. Ja, aufgeben war noch nie sein Ding und nun ja, es kam, wie es kommen musste, knapp zwei Wochen später kam Herr Kurz und brachte mir unser neues Familienmitglied nach Baudenbach.

k-IMG-20141001-WA0002Ich wiederhole mich sicherlich, wenn ich sage, dass ich es nie bereut hatte, mich für Tamino zu entscheiden und dass ich Ihnen, liebe Familie Kurz, immer sehr dankbar sein werde, dass sie so viel Vertrauen in mich und meine Familie hatten, uns das Taminerle zu überlassen!

Tja, und nun, gut 2 Jahre später und kurz vor Tamino´s drittem Geburtstag haben wir unser großes Ziel geschafft: Tamino ist ein geprüfter Rettungshund des Roten Kreuzes, ausgebildet, um vermisste Menschen zu suchen, zu finden und damit hoffentlich auch Leben zu retten. Von Anfang an hat er diese Arbeit mit so viel Spaß, Interesse und einem lernwilligen Eifer gemacht, dass es mir immer eine wahre Freude ist, ihn an meiner Seite zu haben. Ich weiß, dass ich mich in jeder Situation auf ihn verlassen kann!!! Mit Tamino haben wir nun drei geprüfte Rettungshunde in unserer Familie: meinem „alten Hasen“ Timmy, der inzwischen schon dreimal erfolgreich geprüft wurde und den zweiten Rettungshunde-Youngster Wasko, den Golden Retriever meines Freundes, der im Frühjahr seine erste Prüfung erfolgreich absolvierte. Das macht mich sehr stolz und die Verantwortung, die das mit sich bringt, trage ich gerne.

k-IMG-20150429-WA0012.jpegTamino´s lustige, aufgeweckte Art freut uns jeden Tag. Sein Lachen (und es ist wirklich so, dass er 99% des Tages „lacht“ und gut gelaunt ist) und sein herrlicher Charakter sind eine Bereicherung und hält auch seine zwei „Oldtimerfreunde“ Timmy und Purzel auf Trab. Natürlich hat Tamino sein Hobby, das Hüten unserer fünf Schafe, trotz aller Rettungshundearbeit nie aufgegeben.  Wehe, wenn eines der (ich muss zugeben sehr geduldigen!) Wolltiere mal nicht pariert: Tamino wird´s richten , damit sie wieder wissen, wo´s lang geht.

Und getreu des Motto´s:“Wer rastet, der rostet“ haben Tamino und ich selbstverständlich weitere Pläne im Kopf. Neben dem Flächentraining üben wir auch immer die Suche nach vermissten Menschen in Trümmern, z.B. in Abrisshäusern oder Betonwerken. Tamino liebt diese diffizile und anspruchsvolle Arbeit. Hier zeigt es sich fast noch mehr als in der Flächensuche, wie gut Mensch und Hund als Team kooperieren, wie sicher und mutig, dennoch auch vorsichtig und bedacht beide sind.

Ich würde mit Tamino neben der Flächensuche gerne auch in diese Richtung weiterarbeiten und -wenn alles gut geht und wir weiterhin soviel Spaß an der Sache haben- sogar eine Prüfung zum Trümmersuchhund anstreben. Dies ist alles noch etwas Zukunftsmusik, aber wenn man keinen Traum hat, kann auch kein Traum wahr werden.

Cassian sucht ein neues Zuhause

Geschlecht: männlich, kastriert

geboren: 2013

Vermittlung: Freigänger, gerne als Zweitkatze
Unser Cassian ist ein bildschöner Kater. Er ist sehr interessiert, traut sich aber noch nicht, offen auf Menschen zu zu gehen. Gerne darf Cassian zusammen mit einem Katzenfreund umziehen.  Wenn im neuen Haushalt schon eine Katze wartet, ist das auch kein Problem, andere Katzen mag er nämlich sehr gerne.

Caro sucht ein neues Zuhause

Caro (links)

Geschlecht: weiblich, kastriert

geboren: 07/2015

Unsere verspielte Caro wünscht sich ein neues Zuhause als Freigängerin oder Wohnungskatze (keine Einzelhaltung). Eine schon vorhandene Katze stellt kein Problem dar. Caro ist eine typische Jungkatze. Sie spielt sehr gerne und tobt dann mit ihren Freunden durch unser Katzenzimmer. Dem Menschen gegenüber ist sie noch ein wenig schüchtern. Mit etwas Geduld und Verständnis wird sich das aber sicherlich schnell legen.

 

Hauptströmungen des Tiermissbrauchs

Das, was man in der Regel als Tiermissbrauch wahrnimmt, sind Probleme rund um  Hunde, Katzen und Kleintiere.  Damit werden wir immer wieder konfrontiert. Dies ist aber lediglich ein ganz kleines Segment des Tiermissbrauchs. Dieser hat in seiner Gesamtheit ungeheure Ausmaße.

Die Hauptströmungen des Tiermissbrauchs sind:

  • Industrielle Produktion von Fleisch (Rinder, Schweine, Schafe, Geflügel)
  • Industrielle Produktion von Milch
  • Industrielle Produktion von Eiern
  • Produktion von Kleidung aus Tiermaterialien (Leder, Pelze, Schafwolle)
  • Fischfang
  • Grundlagenforschung (Tierversuche)
  • Pharmazeutisch – medizinische Forschung (Tierversuche)
  • Verträglichkeits- und Giftigkeitsüberprüfungen (chemische- und der Kosmetikindustrie)
  • Jagd (Trophäen, Hobby, Gesellschaftsjagd, Fallenjagd)
  • Unterhaltung (Zoo, Zirkus, Stierkämpfe)
  • Sport (Hunderennen, Rodeos, Reitsport)
  • Heimtierwesen (schlechte Haltung, Welpenhandel)

Zusätzlich zu diesem direkten Tiermissbrauch gibt es indirekte Beeinträchtigungen von Tieren durch den Menschen, herrührend von unverantwortlichem Handeln der Menschen in anderen Lebensbereichen. Als Beispiele seien Fälle der sogenannten Ölpest oder der  Entsorgung von Plastikmüll in den Ozeanen genannt.

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Philip Wollen, Rede über die Auswirkungen des Fleischkonsums

Philip Wollen, ehemaliger Vizepräsident der Citybank Eindrückliche Rede über die Auswirkungen des Fleischkonsums. Hier einige Zitate.

Neben anderen namhaften Persönlichkeiten hielt Philip Wollen wieder eine eindrucksvolle Rede, die auch mehrere Passagen seiner legendären Rede „Animals Should Be Off the Menue„ aus dem Jahr 2012 enthielt. Lesen Sie daraus  zwei Zitate.

„Heutzutage leiden eine Milliarde Menschen an Hunger, 20 Millionen Menschen werden an Unterernährung sterben. Wenn der Fleischverbrauch nur um 10% verringert würde, könnten 100 Millionen Menschen mehr ernährt werden. Fleisch von der Speisekarte zu streichen, würde den Hungertod für immer Vergangenheit sein lassen. Wenn jeder Mensch sich wie die Menschen in den westlichen Industriestaaten ernähren würden, bräuchten wir zwei Planeten, um uns zu ernähren. Aber wir haben nur einen, und der geht gerade zugrunde.“

„Wasser ist, wie Sie wissen, das neue Öl. Nationen werden bald Kriege deswegen führen. Unterirdische Wasserspeicher, die sich über Millionen Jahre hinweg aufgefüllt haben, neigen sich dem Ende und trocknen aus.  Man braucht bis zu 50.000 Liter kostbares Trinkwasser für die Herstellung von einem Kilo Rindfleisch.“

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Wir vermitteln Tiere

Wir fühlen uns für unsere Schützlinge verantwortlich. Wir blicken auf nahezu 30 Jahre lehrreiche Vermittlungstätigkeit zurück. Auf dieser Basis beraten und vermitteln wir.

Wir helfen in Not geratenen Tieren.

Wir tun dies durch Betreiben eines Tierheims. Hier erledigen wir die klassischen Tierschutzarbeiten (Aufnahme der Tiere, tierärztliche Versorgung, Pflege, Betreuung, Beratung, Vermittlung) und helfen so pro Jahr etwa 450 Tieren.

Tiere und Menschen haben sehr viele Gemeinsamkeiten.

Die Wissenschaft definiert den Menschen (Homo sapiens) innerhalb der biologischen Systematik als ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten. Innerhalb dieser Gruppe gehört er letztlich zur Familie der Menschenaffen. Der Mensch ist also, biologisch gesehen, ein Tier.

k-Ferdy_und_FranziÜberspitzt formuliert, könnte man in der umgepolten Formulierung sagen, dass Tiere in einem gewissen Sinn auch Menschen sind. Sie unterscheiden sich vom Menschen unseres althergebrachten Verständnisses nur geringfügig, d.h. sie unterscheiden sich nicht grundsätzlich sondern nur graduell. Eigenschaften und Fähigkeiten sind anders ausgeprägt. Das Gemeinsame aber überwiegt. Ein DNA Vergleich von Mensch und Schimpanse zeigt dies überdeutlich:  „98 % der DNA und fast alle Gene hat der Mensch gemeinsam mit den Schimpansen“. Menschen und Menschenaffen sind also, grob gesehen, das gleiche. In abgeschwächter Form gilt diese Aussage auch für andere, weniger hoch entwickelte Tiere.

Tiere sind also Lebewesen die ein Bewusstsein haben, die ein Sozialleben pflegen, die Freude und Leid empfinden, die Schmerzen verspüren, die über Intelligenz verfügen, die ein moralisches Verhalten zeigen und, Tiere haben ein Selbstbewusstsein. Dies hat die Verhaltensforschung sehr eindeutig erwiesen. Konrad Lorenz und Jane Goodall sind zwei Persönlichkeiten, die viel zu diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen beigetragen haben.

Aber auch ohne Wissenschaft kommen Menschen, rein intuitiv, zu ähnlichen Ergebnissen, und dies nicht nur heutzutage, sondern immer schon, seit sich Menschen mit Tieren beschäftigen.
In unseren Breiten sind es Hunde und Katzen, zu denen wir eine gewisse Zuneigung entwickelt haben. Bei den sogenannten Nutztieren gibt es das nicht. Würde man sich allerdings mit ihnen ähnlich intensiv  beschäftigen, würde man, z.B. auch zu den Nutztieren Zuneigung entwickeln.
Und es schließt sich die Frage an: wie verhält man sich gegenüber den Tieren richtig? Wie soll richtiges Handeln gegenüber anderen Lebewesen, also auch gegenüber Tieren, aussehen.

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